Dazu untersuchte er die Zusammensetzung der Asche von Toten auf Mangel an bestimmten anorganischen Salzen. Schüssler beschränkte sich bei seiner Behandlungsmethode auf 12 Mineralstoffe, die ähnlich der Homöopathie, in potenzierter (verdünnter) Form verabreicht wurden. Allerdings nur bis D6 oder D12, weil er herausfand, dass sie so am besten vom Körper aufgenommen werden konnten. Er behandelte einen Mineralstoffmangel.
Wirkungsweise der Mineralstofftherapie nach Dr. Schüssler
Mineralstoffe sind ein wichtiger Bestandteil für den Zellstoffwechsel.Sie wirken als Funktionsmittel in der Zwischenzellflüssigkeit an der Zellmembran oder direkt an der Zelle. Darüberhinaus haben sie Einfluß auf den Säure-Basen-Haushalt und das Immunsystem. Es ist wissenschaflich bewiesen, dass Mineralstoffmittel wie Kalium chloratum und Natrium chloratum das Energiepotential der Zelle verändern und die Reaktionsfähigkeit der Zelle verbessern. Aktive Zellen weisen ein deutlich höheres Energiepotential auf als degenerierte Zellen.
Schüssler Salze haben eine Wirkung auf den Säure-Basenhaushalt und das Innere Milieu und somit letztendlich auf den Gesamtorganismus.
Ein Mineralstoffmangel kann Ursache für die verschiedensten physischen und psychischen Beschwerden sein.
Die Schüsslerschen Salze werden in Form von Pastillen oder Tabletten eingenommen, bis zu 6 Tabletten täglich bei chronischen Erkrankungen. Bei akuten Beschwerden können es bis zu täglich 30 Tabletten sein.
Ein Beispiel:
Indikationen für das Schüsslersalz Calcium fluoratum Nr. 1
- Konjunktivitis (Augenbindehautentzündung)
- Bindegewebsschwäche
- Haut rauh, rissig
- Knochendeformierung
- Narbenpflege
- Menstruationsschmerzen
- Varizen (Krampfadern)
- Sehnenscheidenentzündung
- Vergesslichkeit
- Verdauungsstörungen
- Warzen
- Parodontose
- Zahnschmelzdefekte
- Zahnen bei Kindern